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Bertrand Barere.
war. Aber sie hat, bei wilden und halbwilden Nationen, stetsgeherrscht, und herrscht noch bei ihnen, und ist die hauptsäch-lichste Ursache, welche solche Nationen verhindert, Fortschrittezur Gesittung zu machen. Tausende von Dcys, von Beys, vonPaschas, von Radschas, von Nabobs haben sich als so großeMeister der Staatskunst gezeigt, wie die Mitglieder des Sicher-hcitsausschusses. Dschezzar war, wie wir denken, jedem vonihnen in ihrem eignen Fache überlegen. In der That es giebtkeinen kleinen Tyrannen in Asien oder Africa, der so dummoder so unwissend wäre, um nicht für das Geschäft jakobinischerPolitik und jakobinischer Finanzverwaltung völlig befähigt zusein. Leute zu zwanzigcn enthaupten, ohne sich darum zu küm-mern, ob sie schuldig oder unschuldig sind; den Reichen mitHilfe von Kerkermeistern und Scharfrichtern Geld abpressen; denStaatsgläubiger berauben und ihn zum Tode bringen, wenn erGegenvorstellungen macht; Brotlaibe mit Gewalt aus den Bä-ckerläden nehmen; Soldaten kleiden und beritten machen, indemman dem Einen seine Wolle und Leinwand und dem Andernseine Pferde und Sättcl nimmt: das ist von allen Arten desRcgicrens die cinfa'chste und naheliegendste. Von ihrer Sitt-lichkeit sagen wir gegenwärtig nichts. Aber gewiß erforderte siekeine größere Befähigung, als die eines Barbaren, oder einesKindes. Durch Mittel, wie die wir geschildert haben, gelang esdem Sichcrhcitsausschuß unstreitig, eine kurze Zeit lang, tiefeUnterwürfigkeit zu erzwingen und ungeheure Fonds zu erheben.Aber Unterwerfung durch Schlächterei zu erzwingen und Fondsdurch Beraubung zu erheben, ist nicht Staatsmannskunst. Dasist der wahre Staatsmann, der, in bewegten Zeiten, die Unruhi-gen niederhält, ohne die Wohlgesinnten unnöthig zu belästigen,und der, wenn große pecuniaire Hilfsmittel gebraucht werden,für die öffentlichen Bedürfnisse sorgt, ohne die Sicherheit des