Band 
Fünfter Band.
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Vertrank Barere.

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Eigenthums zu verletzen und die Quellen zukünftigen Gedeihensauszutrocknen. Ein solcher Staatsmann hätte, wie wir über-zeugt sind, 1793 die Unabhängigkeit Frankreichs bewahren kön-nen, ohne einen Tropfen unschuldigen Blutes zu vergießen, ohneein einziges Waarenhaus zu plündern. Zum Unglück war dieRepublik Menschen unterworfen, die bloße Demagogen und inkeinem Sinne Staatsmänner waren. Sie konnten in einemClub dcclamircn. Sie konnten einen Pöbclhaufen zu Unfugleiten. Aber sie besaßen kein Geschick, die Angelegenheiten einesReiches zu führen. Den Mangel an Geschick ersetzten sie eineZeitlang durch Grausamkeit und blinde Gewalt. Für gesetz-geberische Geschicklichkeit, finanzielle Geschicklichkcit, militairischeGeschicklichkeit, diplomatische Geschicklichkeit, hatten sie Ei» Er-satzmittel: die Guillotine. In der That ihre übermäßige Un-wissenheit und die Leere ihrer Erfindungskraft sind die besteEntschuldigung für ihre Mordthaten und Räubereien. Wirglauben wirklich, Laß sie nicht so viele Kehlen abgeschnittenund so viele Taschen ausgeräumt haben würden, wenn siegewußt hätten, wie sich in irgend einer andern Weise regierenließe.

Daß unter ihrer Verwaltung der Krieg gegen die europäi-sche Coalition mit Glück geführt wurde, ist wahr. Aber dieserKrieg war vor ihrer Erhebung mit Glück geführt worden, undfuhr nach ihrem Sturze fort, mit Glück geführt zu werden. DerSchrecken war nicht die Tagesordnung, wie Brüffel Dumouriezseine Thore öffnete. Der Schrecken hatte aufgehört, die Tages-ordnung zu sein, wie'Piemont und die Lombardei von Bona-parte erobert wurden. Die Wahrheit ist, daß Frankreich nichtLurch den Sicherheitsausschuß, sondern durch die Energie, Va-terlandsliebe und Tapferkeit des französischen Volkes gerettetwurde. Diese hohen Eigenschaften waren siegreich, trotz der