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Bertrand Barere.
Unfähigkeit der Regenten, deren Verwaltung ein Gewebe, nichtbloß von Verbrechen, sondern auch von Mißgriffen war.
Wir haben nicht Zeit, ;n erzählen, wie die Führer derwilden Partei zuletzt anfingen, die Menschheit an einander zurächen; wie der feige Hebert jammernd und zitternd zu seinerBestimmung geschleift ward; wie der edlere Danton, von einerspäten Reue bewegt, vergeblich strebte, das Böse, das er be-wirkt hatte, gutzumachen, und halb das große Verbrechen vornSeptember sühnte, indem er mannhaft den Tod in der Sacheder Gnade bestand.
Wir haben es mit Barere zu thun. In allen jenen Din-ge» war er nicht bloß zustimmend, sondern eifrig und freudigvoran. Er gehörte nicht bloß zu der schuldigen Verwaltung.Er war Derjenige, welchem speciell das Geschäft angewiesenwar, Frevel gegen Gerechtigkeit und Menschlichkeit vorzuschlagenund zu vertheidigen, und abscheulichen Plänen ein passendesGewand abscheulicher Rodomontade zu liefern. Baröre pro-clamirtc zuerst von der Rednerbühnc, daß Schrecken die Ord-nung des Tages sein müsse. Barörc war es, durch den dasPariser Rcvolutionstribunal mit dem Beistand eines solch einesGerichtshofes würdigen Anklägers versehen ward, des ehrlosenFouguier Tinville. Barere war es, der, als eines der altenMitglieder der Nationalversammlung von dem Rcvolutionstri-bunal freigesprochen worden war, Befehl gab, eine neue Juryaufzubieten. „Einen von der Nationalversammlung freispre-chen !" rief er. „Das Tribunal wendet sich gegen die Revolu-tion." Es ist »»nöthig, zu sagen, daß der Kopf des Gefangenenbald in dem Korbe war. Barere war es, welcher darauf antrug,die Stadt Lyon zu zerstören. „Laßt den Pflug", rief er vonder Rednerbühnc, „über sie gehen. Laßt ihren Namen auf-hören, zu bestehen. Die Rebellen sind besiegt; aber sind sie alle