Bertrand Barere.
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Guillotine zu verdiene», Eine Stelle gab es, wo lange zu seinemNachtheil erinnert ward, daß er eine Zeitlang die Sprache derMenschlichkeit und Mäßigung geredet hatte. Diese Stelle warder Jakobinerclub. Selbst nachdem er die Hauptrolle bei demGemetzel der Girondisten, bei dein Morde der Königin, bei derZerstörung Lyons gespielt hatte, durfte er es nicht wagen, sich indiesem geheiligten Bereiche zu zeigen. Bei einer Zusammen-kunft der Gesellschaft beschwerte sich ein Mitglied, daß der Aus-schuß, dem die oberste Leitung der Angelegenheiten vertrautwäre, nach alle den getroffenen Veränderungen, immer noch Ei-nen Mann enthielte, der nicht vertrauenswürdig sei. Robes-pierre, dessen Einfluß auf die Jakobiner unbegrenzt war, über-nahm die Vertheidigung seines Collegen, gestand, daß einigerGrund zu dem Gesagten dasei, sprach aber Vortheilhaft von Ba-röre's Fleiß und Gcschäftsgewandtheit. Diese rechtzeitige Ver-mittelung brachte den Ankläger zum Schweigen; aber es dauertelange, bevor der Neophyt es wagen konnte, im Club zu er-scheinen.
Endlich erwirkte ein, wie wir glauben, selbst unter Ba-rore's großen Leistungen einziges Meisterstück seinen vollen Par-don selbst von diesem strengen Conclave. Die unerträglicheTyrannei des Sichcrheitsausschusses hatte endlich die Gemütherder Männer und selbst der Weiber in eine wilde und verhärteteStimmung versetzt, welche dem Tode Trotz bot, oder ihn will-kommen hieß. Das Leben, das jede» Morgen, in Folge derEinflüsterung eines Privatfeindes, geraubt werden konnte, schienvon geringem Werth. Es war etwas, zu sterben, nachdem maneinen der Unterdrücker getroffen; es war etwas, den überleben-den Tyrannen einen nicht geringeren Schrecken zu hinterlassen,als den sie selbst eingeflößt hatten. Die menschliche Natur, aufsAeußerstc gejagt und gehetzt, wendete jetzt sich wüthend um zum