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Bertrand Barere.
tionstribunal in Paris nicht mit 4», 50, 60 Köpfen des Mor-gens zufrieden. Es war gerade nach einer Reihe von Siegen,welche die ganze Kraft des einzigen Grundes, der zur Verthei-digung des SchrcckcnSsystcmes geltend gemacht worden ist, ver-nichtete, daß der Sichcrhcitsausschuß beschloß, diesem Systemeeine bisher unbekannte Energie zu verleihen. ES wurde vorge-schlagen, das Ncvolutioustribunal umzugestalten, und die ganzerevolutionäre Jurisprudenz in den Raum zweier Seiten zusam-menzustellen. Aus den heftigsten Jakobinern wurden Listen von12 Richter» und 50 Geschwornen zusammengesetzt. Die Summades Strafrechts war einfach: daß alles, was das Tribunal fürdie Republik verderblich halten würde, ein Capitalvcrbrcchen sei.Das Bcweisrccht bestand einfach darin: daß alles, was die Ge-schwornen überzeuge, hinreichender Beweis sei. Gegen den Ge-fangenen sollte ein Advocat auftreten und für ihn keiner. Eswurde ausdrücklich erklärt, daß, wenn die Geschwornen in irgendeiner Weise von der Schuld des Gefangenen überzeugt seien, sieihn für schuldig erklären könnten, ohne einen einzigen Zeugenzu hören. Die einzige Strafe, die der Gerichtshof verhängenkonnte, war der Tod.
Robcspierre schlug dieses Teeret vor. Wie er es verlesenhatte, erhob sich ein Murren in dem Konvente. Die Furcht, diedie Deputirtcn so lange verhindert hatte, dem Ausschuß ent-gegenzutreten, wurde durch eine stärkere Furcht besiegt. Jeder-mann fühlte das Messer an der Kehle. „Das Dccret," sagteeiner, „ist von schwerer Bedeutung, und ich trage darauf an,es drucken zu lassen und die Debatte zu vertagen. Wenn einesolche Maßregel ohne Zeit zur Erwägung angenommen würde,so würde ich mir lieber gleich eine Kugel durch den Kopf jagen."Der Antrag auf Vertagung wurde unterstützt. Jetzt sprang Ba-rere auf. „Es ist unmöglich," sagte er, „daß irgend eine Mci-