Bertrand Barere.
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dem diese Stadt erbaut ist. Sie kamen i» der Nähe von Niortvorüber, konnten es aber nicht wagen, es zu betreten. DieEinwohner kamen mit drohender Miene heraus und riefen denPostillons heftig zu, zu halten; doch die Postillons trieben diePferde zu voller Eile an und ließen die Stadt bald hinter sich.Durch solche Gefahren wurden die Bluimcnschen unversehrtnach Röchelte gebracht.
Olöron war der Ort ihrer Bestimmung, ein traurigesEiland, an das die Wogen der Bai dvn Biscaja schlagen. DieGefangenen wurden in dem Schlosst in Haft gehalten; jederhatte ein einzelnes Zimmer, an dessen Thüre eine Waebe gestelltwar, und jedem war die Ration eines einzelnen Soldaten ver-willigt. Es ward ihnen nicht gestattet, mit der Besatzung odermit der Bevölkerung der Insel zu verkehren, und bald nach ihrerAnkunft ward ihnen die Vergünstigung, auf den Wällen zugehen, verweigert. Der einzige Ort > wo ihnen gestattet ward,sich Bewegung zu machen, war die Esplanade, wo die Truppeneingeübt wurden.
Sie waren nicht lange in dieser Lage gewesen, als Nach-richt kam, daß die Pariser Jakobiner einen letzten Versuch ge-macht hatten, Ucbcrgcwicht im Staate zurückzucrlangcn, daß derSaal des Convents von einem wüthenden Haufen erstürmt wor-den war, daß einer der Depuiirtcn ermordet und sein Hauptauf eine Pike gesteckt worden war, daß das Leben des Präsiden-ten eine Zeit lang in drohender Gefahr geschwebt hatte, unddaß einige Mitglieder der Legislatur sich nickt gescheut hatten,sich den Tumultuanten anzuschließen. Doch Truvpen warenzeitig genug gekommen, ein Gemetzel zu verhindern. DieAufständischen waren in die Flucht geschlagen worden; die Be-wohner der misgestimmten Theile der Hauptstadt waren ent-waffnet worden; die schuldigen Deputirten hatten die gerechte
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