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Bertrand Barere.
Strafe ihres Verraths erlitten, und die Macht des Berges warfür immer gebrochen. Diese Vorgänge verstärkten den Wider-willen, mit dem das Schreckcnssystcm und die Urheber diesesSystems betrachtet wurde». Ein Mitglied des Convents hartebeantragt, die drei Gefangenen im Olärvn hinrichten zu lassen;ein anderes, sie nach Paris zurückbringen und vor ein Kriegs-gericht stellen zu lassen. Diese Vorschläge wurden verworfen.Etwas jedoch ward der Partei, die nach Strenge verlangte, zu-gestanden. Ein zu Rochefort mit großer Beschleunigung aus-gerüstetes Fahrzeug legte bciOlsro» an, und Collot und Billaudward angekündigt, daß sie augenblicklich an Bord gehen müß-ten. Sie wurden sofort nach Guiana gebracht, wo Collol sichbald in Branntwein zu Tode trank. Billaud lebte viele Jahre,seine Mitmensche» meidend und von ihnen gemieden, und unter-hielt sich in seinen einsamen Stunden damit, Papageien redenzu lehren. Warum ein Unterschied zwischen Barere und seinenSchuldgcnossen gemacht wurde, hat weder er, noch irgend einanderer Schriftsteller, soweit wir wissen, erklärt. Es scheintnicht, daß der Unterschied irgend zu seinen Gunsten zu gereichenbezweckte; den» es kamen bald Befehle von Paris, daß ihm vordem Criminalgerichtshof des Departements der Obcrcharentcder Proceß wegen seiner Verbrechen gemacht werden sollte. Erwurde demnach auf das Festland zurückgebracht und einige Mo-nate lang zu Saintes, in einem alten Kloster, das vor Kurzemin ein Gefängniß verwandelt worden war, in Haft gehalten.
Während er dort verweilte, erfuhr die Reaction, die dergroßen Krisis des Thermidor gefolgt war, einen zeitweiligenEinhalt. Die Freunde des Hauses Bourbon wagten nichtbloß, sich auf die Nachsicht verlassend, mit der sie nach demSturze Robcspicrre's behandelt worden, ihre Meinungen ziem-lich unverhüllt zu bekennen, sondern ergriffen endlich auch die