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Bcrtrand Barere.
ris lebte in seiner ganzen Wuth wieder auf. Diese Stadt, sagter, hat keine Sympathie mit Frankreich. Kein Pariser trägtSorge, auf ein Journal zu subscribirc», das sich mit den wirk-lichen Bedürfnissen und Interessen des Landes beschäftigt. Füreinen Pariser ist nichts so lächerlich, als Patriotismus, binKorporal aus London wirb besser bei ihnen aufgenommen, alsein französischer General. Ein Journal daher, das Englandangreift, hat keine 'Aussicht auf ihre Unterstützung.
Eine viel bessere Erklärung des Scheiterns des Akemori»!ward von Bonapartc auf St. Helena gegeben. „Barbre," sagteer zu Barry OMeara, „stand in dem Rufe, ein Mann vonTalent zu sein; aber ich fand ihn nicht als solchen. Ich be-schäftigte ihn schriftstellerisch; allein er entfaltete keine Gcschick-lichkeit. Er brachte viele rhetorische Blumen an, aber keinensoliden Grund; nichts als eoglionerie in hochklingendc Sprachegewickelt."
Die Wahrheit ist: obgleich Barbrc ein Mann von lebhaf-ten Gaben war und was er überhaupt leisten konnte, mit Leich-tigkeit leisten konnte, so war er doch niemals ein guter Schrift-steller gewesen. An dem Tage seiner Macht harte er eine erreg-bare Zuhörerschaft über aufregende Themen zu haranguircn ge-pflegt. Die Fehler seines Styles gingen ungerügt vorüber;denn es war eine Zeit sowohl literarischer als bürgerlicher Ge-setzlosigkeit, und ein Patriot hakte Freiheit, die gewöhnlichenRegeln des Styles ebenso zu verletzen, wie die gewöhnlichenRegeln der Jurisprudenz und der socialen Moral. Doch warjetzt ebenso eine literarische, wie eine bürgerliche Reaction ein-getreten. Wie es wieder einen Thron und einen Hof, eineMagistratur, einen Ritterstand und eine Hierarchie gab, so lebteauch classischer Geschmack wieder auf. Man zollte wieder derProsa Pascal's und Massillon's und den Versen Racine's und