Band 
Fünfter Band.
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Johann Drüben.

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waren. Sie sind voll der gezierten Einfälle, die unmittelbareVorgänger in die Mode gebracht hatten. Seine Sprache aberund seine Vcrsification sind den ihrigen bereits weit überlegen.

Der rkimus älii-alülm zeigt große Herrschaft über den Aus-druck und ein seines Ohr für den heroischen Versbau. Hierendigen seine Verdienste. Nicht allein hat er keinen Anspruchdarauf, Poesie zu heißen, sondern er scheint auch das Werk einesMannes zu sein, der unter keinerlei Möglichkeit jemals Poesieschreiben konnte. Seine gesuchten Gleichnisse sind der besteTheil daran. Buntes Unkraut gewährt eine» crmuthigcndcrcnAnblick, als gänzliche Unfruchtbarkeit. ES findet sich keine ein-zige Stanze in diesem langen Werke, z» der die Phantasie irgendetwas beigetragen zu haben scheint. Es ist nicht durch schöpfe-rischen Geist, sondern durch Construclion hervorgebracht. Esist nicht aus Gemälden, sondern aus Folgerungen zusammenge-setzt. Wir wollen ein einziges Beispiel und gewiß ein günstigesBeispiel geben, einen Viervers, den Johnson gelobt hat. Dry-den schildert die Seeschlacht mit den Holländern.

In Haufen von Gewürz die Kugel fällt,

Worauf ihr Duft bewaffnet auf sie schwellt.

Der kommt durch Porzellan in theure Noth,

Duftreiche Splitter bringen Dem den Tob."

Der Dichter sollte seine Leser so nahe als möglich in die Lageder Leidenden oder der Zuschauer versetzen. Seine Erzählungsollte ähnliche Empfindungen erzeugen, wie durch den Vorgangselbst erzeugt werden würden. Ist das hier der Fall? Werdachte jemals in einer Seeschlacht an den Preis des Porzel-lans, das das Gehirn eines Schiffsmannes zerschmettert, oderan den Duft des Bombensplitters, der sein Bein zermalmt?Nicht durch einen Act der Phantasie, der aus einmal die Scenevor das innere Auge hervorruft, sondern durch mühsames Nach-