Samuel Johnson.
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cr seine Lehrer durch Anführen des Makrobius, und einer derGelehrtesten unter ihnen erklärte, cr habe noch nie einen Neuin-scribirtcn (lresliman) von gleichen Kenntnissen gekannt.
Zu Orford blieb Johnson ungefähr drei Jahre lang. Erwar arm, selbst bis zur Zcrlumpthcit, und sein Aussehen erregteeine Heiterkeit und ein Mitleid, die seinem stolzen Geiste gleichunerträglich waren. Er wurde durch die spöttischen Blicke,welche die Mitglieder jener aristokratischen Gesellschaft auf dieLöcher in seinen Schuhe» warfen, aus dem Viereck der Christ-kirche vertrieben. Irgend eine mildthätige Person stellte einneues Paar vor seine Thüre; aber er stieß sie in Wuth hinweg.Noth machte ihn, nicht knechtisch, sondern sorglos und unlenk-sam. Kein reicher Gentleman Connnoner, der dem Listen Jahremit Verlangen entgegensah, hätte die akademischen Behördenmit gröberer Misachtung behandeln können. Der dürftige Stu-dent war in der Regel unter dem Pembrokcthore, einem jetztmit seinem Bilde geschmückten Thore, zu sehen, zu einem Kreisjunger Leute sprechend, über die ihm, trotz seines zerrissenenRockes und schmutzigen Linnens, sein Witz und seine Keckheitein unbestrittenes Uebergewicht gaben. Bei jeder Meuterei gegendie Disciplin des Kollegiums war cr der Rädelsführer. Indeßward einem durch Gaben und Kenntnisse so höchlich ausgezeich-neten Jüngling vieles nachgesehen. Er hatte sich zeitig durchUebersetzung von Popc's Messias in lateinische Verse bekanntgemacht. Der Styl und Rhythmus sind zwar nicht genau virgi-lisch; aber die Uebersetzung fand viele Bewunderer, und wurdevon Pope selbst mit Vergnügen gelesen.
Die Zeit nahte heran, wo Johnson, im gewöhnlichen Laufeder Dinge, ein Baccalareus der Künste geworden sein würde,allein cr war mit seinen Hilfsmitteln zu Ende. Jene Unter-stützungsvcrsprechungcn, auf die cr sich verlassen hatte, waren