Band 
Fünfter Band.
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Samuel Johnson.

Literaturzwcigc. Es muß zu Popos Ehre erwähnt werden,daß er sich von Herzen dem Beifall anschloß, mit dem das Er-scheinen eines wetteifernden Genies bewillkommnet wurde. Erstellte Nachforschungen nach dem Verfasser Londons an. Einsolcher Mann, sagte er, könne nicht lange verborgen bleiben.Der Name wurde bald entdeckt, und Pope bemühte sich, mitgroßer Güte, für den armen jungen Dichter einen akademischenGrad und die Leitung einer lateinischen Schule zu erlangen. DerVersuch schlug fehl, und Johnson blieb ein Buchhändlcrsmicthling.

Es zeigt sich nicht, daß diese beiden Männer, der vor-ragcudste Schriftsteller der Generation, die im Vergehen war,und der vorragendste Schriftsteller der Generation, die im Heran-kommen war, einander jemals sahen. Sie lebten in sehr ver-schiedenen Kreisen, der Eine von Herzögen und Carls, der An-dere von hungernden Flugschriftlcrn und Jndcrmachcrn um-geben. Unter Johnsou's Gefährten zu dieser Zeit mag Boyseerwähnt werden, der, wenn seine Hemden versetzt waren, imBette, mit seinen Armen durch zwei Löcher im Betttuch gesteckt,aufsaß und lateinische Verse kritzelte, der sehr schätzbare religiöseGedichte verfaßte, wenn er nüchtern war, und der zuletzt voneiner Miethkutschc überfahren wurde, wie er trunken war;Hoolc, mit dem Beinamen der metaphysische Schneider, der,statt auf seine Maaße zu achten, geometrische Diagramme aufden Tisch zu zeichnen pflegte, wo er mit untergeschlagenen Bei-nen saß, und der reuige Betrüger, Georg Psalmanazar, der,nachdem er den ganzen Tag, in einer geringen Wohnung, überden Folianten jüdischer Rabbiner und christlicher Väter gebrü-tet, sich des Nachts mit literarifchen und theologischen Gesprä-chen in einem Bierhause in der City ergötzte. Doch die merk-würdigste der Personen, mit denen Johnson zu dieser Zeit um-ging, war Richard Savage, eines Carls Sohn, eines Schuh-