Samuel Johnson.
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niachers Lehrling, der das Leben in allen seine» Gestalten ge-sehen, der mit blauen Bändern auf den St. Jamcsplatzc gespeisthatte, und der mit fünfzig Pfund sckweren Eisen an den Beineni» der Abtheilung der Vcrurthcilten zu Ncwgate gelegen hatte.Dieser Mensch war, nach rieten Glückswechseln, zuletzt in elendeund hoffnungslose Armuth versunken. Seine Feder hatte ihmversagt. Sei» Gönner waren durch Tod dahingerafft, oderdurch die schwelgerische Verschwendung, mit der er ihre Spen-den vergeudete, und den undankbaren llcbermuth, mit dem erihren Rath zurückwies, entfremdet worden. Er lebte jetzt vomBetteln. Er genoß Wildpret und Champagner, sooft er soglücklich gewesen war, eine Guinee zu borgen. Wenn sein An-suchen erfolglos gewesen war, so beschwichtigte er die Wuth desHungers mit einigen Bissen verdorbenen Fleisches, und legtesich, bei warmem Wetter unter den Säulcngang in Coventgar-den, und bei kaltem Wetter so nahe als er an den Ofen einesGewächshauses kommen konnte, zur Ruhe nieder. Doch in allseinem Elende war er immer noch ein angenehmer Gesellschaf-ter. Er besaß einen unerschöpflichen Verrath von Anekdotenaus jener muntern und glänzenden Welt, aus der er jetzt ver-stoßen war. Er hatte die großen Männer beider Parteien inStunden sorgloser Erholung beobachtet, hatte die Führer derOpposition ohne die Maske des Patriotismus gesehen, undhatte den Premierminister vor Lachen brüllen und nicht allzuanständige Geschichten erzählen hören. Einige Monate langlebte Savage in der engsten Freundschaft mit Johnson, unddann schieden die Freunde, nicht ohne Thränen. Johnson bliebin London, sich für Cave zu placken. Savage ging nach demWesten Englands, lebte dort, wie er überall lebte, und starb1743, ohne einen Pfennig und gebrochenen Herzens, im Gefäng-niß zu Bristol.