Samuel Zahns»».
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hatte Garrick den Kopf verdreht. Fortgesetzte Widerwärtigkeithatte Johnsvn's Wesen verbittert. Johnson sah mit mehr Neid,als einem so großen Manne geziemte, die Villa, das Silberge-schirr, das Porzellan, den Brüsseler Teppich, die der kleineSchauspieler erlangt hatte, indem er, mit Grimassen und Ge-berden, wiederholte, was weisere Männer geschrieben hatten, unddie »»gemein empfindliche Eitelkeit Garrick's wurde durch denGedanken verletzt, daß, während die ganze übrige Welt ihmBeifall klatschte, er von Einem grämliche» Cyniker, dessenMeinung unmöglich zu verachten war, kaum Ein nicht durchSpott versauertes Complimcnt erhalten konnte. Gleichwohlhatten die beiden Lichficlder so viele frühere Erinnerungen ge-mein, und sympathisirtcn mit einander in so vielen Punkten,bei denen sie mit Niemand sonst in der großen Bevölkerung derHauptstadt sympathisirten, daß sie, wenn auch ter Lehrer oftdurch die affengleiche Unverschämtheit des Zöglings und derZögling durch die bärenartige Rauheit des Lehrers gereizt wurde,Freunde blieben, bis der Tod sie trennte. Garrick führte jetztIrene auf, mit Aenderungen, welche hinreichten, dem Verfasserzu misfallcn, und doch nicht hinreichten, das Stück den Zu-hörern gefallen zu machen. Das Publicum hörte jedoch, mitwenig Bewegung, aber mit viel Höflichkeit, fünf Acte» eintöni-ger Deelamation zu. Nach neun Vorstellungen wurde dasStück bei Seite gelegt. Es ist in der That gänzlich ungeeignetfür die Bühne, und wird, selbst wenn es im Cabinct gelesenwird, kaum des Verfassers würdig erachtet werden. Er hattenicht den geringsten Begriff davon, was reimlose Verse seinsollten. Eine Aenderung in der letzte» Sylbe jeder zweitenZeile würde die Vcrsificativn der Eitelkeit menschlicher Wünscheder Vcrstfication der Irene gänzlich gleichen machen. Der Dich-ter machte jedoch, durch seine Bcnesiznächtc und durch den Ver-