Band 
Fünfter Band.
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Samuel Johnson.

kauf des Verlagsrechts seiner Tragödie, einen reinen Gewinn vonungefähr 300 Pf., damals eine große Summe in seiner Schätzung.

Etwa ein Jahr nach der Aufführung der Irene begann er,eine Reihe kurzer Aufsätze über Moral, Sitten und Literaturherauszugeben. Diese Art der Schriftstcllerci war durct; denErfolg des Plauderers, und durch den noch glänzenderen Er-folg des Zuschauers in die Mode gebracht worden. Ein Hau-fen kleiner Schriftsteller hatte vergeblich versucht, mit Addi-son zu wetteifern. Das Laienklostcr, der Censor, der Frei-denker , der Biedermann, der Vorkämpfer und andere Schriftenderselben Art hatten ihren kurzen Tag gehabt. Keine von ihnenhatte eine bleibende Rolle in unsrer Literatur erlangt, und siesind fetzt nur in den Bibliotheken der Sammler zu finden. End-lich übernahm Johnson das Wagniß, in dem so viele Bewerbergescheitert waren. Zm 36tcn Jahre nach dem Erscheinen derletzten Nummer des Zuschauers erschien die erste Nummer desSchlendcrers (kambler). Vom März 1750 bis zum März17 52 fuhr dieses Journal fort, jeden Dinstag und Sonnabendherauszukommen.

Von Anfang an wurde der Schlendcrer von einigen weni-gen ausgezeichneten Männer» schwärmerisch bewundert. Ri-chardson erklärte ihn, wie nur fünf Nummern erschienen waren,für dem Zuschauer gleich, wo nicht ihn übertreffend. Uoungund Hartley drückten ihre Billigung nicht weniger warm aus.Robert Dodington, zu dessen vielen Fehlern Glcichgiltigkcitgegen die Ansprüche des Genies und Wissens nicht gerechnetwerden kann, bewarb sich um die Bekanntschaft des Schrift-stellers. In Folge wahrscheinlich der guten Dienste Doding-tvn's, der damals der vertraute Rathgeber Prinz Friedrich'swar, brachten zwei Herren vom Hofe Sr. Königlichen Hoheiteine gnädige Botschaft in die Druckerei und bestellten sieben