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Samuel Johnson.
war von Kindheit auf ein Feind der regierenden Dynastie ge-wesen. Seine jakobitischen Vorurthcile waren sowohl in seinenSchriften, als in seinen Gesprächen mit geringer Verhüllungdargelegt worden. Selbst in sein gediegenes und sorgfältig be-arbeitetes Wörterbuch hatte er, mit seltsamem Mangel an Ge-schmack und Urtheil, bittere und schimpfliche Ausfälle gegen dieWhigpartei eingefügt. Die Accise, die eine Lieblingshilfsguclleder Whigsinanzmänncr war, hatte er als eine verhaßte Abgabebezeichnet. Er hatte gegen die Acciscommissare in so plumperSprache geschmäht, daß sie ernstlich daran gedacht hatten, ihnzu belange». Er war mit Mühe abgehalten worden, den LordGeheimsiegelbewahrer namentlich als ein Beispiel der Bedeutungdes Wortes „Renegat" aufzustellen. Eine Pension hatte erals eine Bezahlung definirt, die einem Staatsmiethling gegebenwerde, damit er sein Vaterland verrathe, einen Pensionair alseinen Staatssklaven, der für einen Sold gemiethet werde, einemHerrn zu dienen. Es schien unwahrscheinlich, daß der Ver-fasser dieser Definitionen selbst penstonirt werben würde. Dochjenes war eine Zeit der Wunder. Georg III. hatte den Thronbestiegen und hatte, in dem Laufe weniger Monate, viele deralten Freunde seines Hauses abgestoßen und viele der altenFeinde desselben versöhnt. Die Hauptstadt war meuterisch ge-worden. Orfvrd war loyal geworden. Cavendishc und Ben-tincks murrten. Somersets und Wyndhams eilten zum Hand-kuß. Das Haupt des Schatzes war jetzt Lord Burke, der einTory war und keine Einwendung gegen Johnson's Torhismushaben konnte. Burke wünschte, für einen Gönner der Männerder Literatur zu gelten, und Johnson war einer der ausgezeich-netsten und einer der bedürftigsten Männer der Literatur inEuropa. Eine Pension von 300 jährlich wurde gnädig ange-boten und mit sehr geringer Bedenklichkeit angenommen.