Band 
Fünfter Band.
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Samuel Johnson.

Alckchcr gelesen zu haben. Seine Verkleinere«: waren lärmend«und höhnisch. Die ihn am meisten liebten und ehrten, hattenN'erig zum Lobe der Art und Weise zu sagen, in der er sich derHWcht eines ErlLutercrs entledigt hatte. Er hatte sich jedocheimr Schuld entbunden, welche lange Zeit schwer auf seinemGewissen gelegen hatte, und er sank in die Ruhe zurück, aus derihn der Stachel der Sathre erweckt hatte. Er fuhr lange Zeitfort, von dem Ruhme zu zehren, den er bereits gewonnen hatte.Er wurde von der Universität Orford mit einem Doctorgrade,von der königlichen Akademie mit einer Professur und von demKönig mit einer Unterredung beehrt, worin Sc. Majestät höchstgnädig die Hoffnung aussprach, daß ein so ausgezeichneterSchriftsteller nicht aufhören würde, zu schreiben. In der Zeitjedoch zwischen 1765 und 1775 gab Johnson nur zwei oderdrei politische Aufsätze heraus, deren längsten er in 48 Stundenhärte zu Stande bringen können, wenn er gearbeitet hätte,, wieer an dem Leben des Savage und an Rasselas arbeitete.

Doch wenn auch seine Feder jetzt müssig war, seine Zungewar thätig. Der durch seine Gespräche, unmittelbar auf Die,mit denen er umging, und mittelbar auf die ganze literarischeWelt geübte Einfluß war gänzlich ohne seines Gleichen. Seineeonvcrsationellcn Talente waren allerdings von dem höchstenRange. Er besaß starken Verstand, rasches Urtheil, Witz, Hu-mor, ungeheure Kenntniß der Literatur und des Lebens, undeinen unendlichen Vorrath interessanter Anekdoten. Den Stylanlangend, so sprach er weit besser, als er schrieb. Jeder Satz,der seinen Lippen entfiel, war so richtig gebaut, wie die am fein-sten abgewogene Periode seines Schlenderers. Aber i» seinemGespräch fanden sich keine pomphaften Dreiklängc und wenigmehr als ein billiges Verhältniß von Worten auf,,sität" und„tion". Alles war Einfachheit, Leichtigkeit und Kraft. Er