Samuel Johnson.
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aufhören. Es würde schwer sein, eine liederlichere, eine werth-losere Ausgabe irgend eines großen Klassikers anzugeben. DerLeser kann Stück aus Stück durchgehe», ohne Eine glückliche,auf Conjectur begründete Tertoerbesserung, oder Eine scharfsin-nige und befriedigende Erklärung einer Stelle, an welcher frü-here Erläuterer gescheitert waren, zu finden. Johnson hatte inseinem Prospekte der Welt gesagt, er wäre für die Aufgabe, dierr übernommen, besonders geeignet, weil er als Lexikograph ge-nöthigt gewesen wäre, eine umfassendere Uebersicht der englischenSprache zu gewinnen, als irgend einer ''einer Vorgänger. Daßseine Kenntniß unserer Literatur ausgedehnt war, ist unbestrit-ten. Zum Unglück aber hakte er gerade jenen Theil unserer Lite-ratur vernachlässigt, hinsichtlich dessen is besonders wünschens-werth ist, daß ein Herausgeber des Shakspeare damit vertrautsei. Es ist gefährlich, eine Negation zu behaupten. Indeß wirdbei der Behauptung wenig gewagt sein, daß sich in den zweiFoliobändcn des Englischen Wörterbuches nicht eine einzigeStelle findet, die aus irgend einem Dramatiker des elisabethci-fcheu Zeitalters citirt wäre, außer aas Shakspeare und Bcn.Selbst aus Ben sind der Anführungen wenig. Johnson hättesich leicht in wenigen Monaten mit jedem alten Stücke, das vor-handen war, wohlbekannt machen könmn. Aber es scheint ihmniemals bcigckommen zu sein, daß die- eine nothwendige Vor-bereitung für das Werk sei, das er unternommen hatte. Erwürde ohne Zweifel zugegeben haben, daß es der Gipfel der Un-gereimtheit sein würde, wenn Jemand, der mit den Werken desAeschylns und des Euripides nicht beriraut wäre, eine Ausgabedes Sophokles veröffentlichen wollte. Gleichwohl wagte er, eineAusgabe des Shakspeare zu veröffentlichen, ohne jemals in sei-nem Leben. soweit sich ermitteln läßt. eine einzige Scene ausMassingcr, Ford, Decker, Webster, Rarlow, Bcanmont oder