Samuel Johnson.
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klar, die mit ihm bekannt waren. Daß er nicht vernünftig er-örtern konnte, daß er keinen Witz, keinen Humor, keine Rede-gabe besaß, ergiebt sich aus seinen Schriften. Und doch werdenseine Schriften jenseits des Mississippi lind unter dem südlichenKreuz gelesen, und haben Aussicht, so lange gelesen zu werben,als die englische Sprache, sei es als eine lebende, oder als einetodte, eristirt. Die Natur hatte ihn zu einem Sklaven und zueinem Götzendiener gemacht. Sein Geist glich jenen Kriech-pflanzen , die die Botaniker Schmarotzer nennen, und die nurbestehen können, indem sie sich um die Stämme schlingen, undden Saft stärkerer Pflanzen cinsauge». Er hatte sich an irgendJemand anschließen müssen. Er hätte sich an Wilkcs anschließenund der heftigste Patriot in der Gesellschaft der Bill der Rechtewerden können. Er hätte sich an Whitfield anschließen und derlauteste Feldprcdiger unter den calvinistischcn Methodisten wer-den könne». In einer glücklichenStnnde schloß er sich anJohn-son an. Das Paar konnte übel zusammengepaßt scheinen. DennJohnson war zeitig gegen Boswcll's Vaterland eingenommenworden. Für einen Mann von Johnson's starkem Verstand undreizbarem Wesen muß die alberne Selbstsucht und SchmeicheleiBoswellls so quälend gewesen sein, wie das beständige Sum-men einer Fliege. Johnson haßte es, ausgefragt zu werden,und Boswell katcchisirte ihn ewig über alle Arten von Gegen-ständen, und brachte zuweilen Fragen vor, wie: „was würdenSie thun, Sir, wenn Sie mit einem Säuglinge in einen Thurmeingeschlossen wären?" Johnson war ein Wassertrinker undBoswell war ein Weintrinkcr und in der That wenig besser, alsein gewohnheitsmäßiger Trunkenbold. Es war unmöglich, daßvollkommene Uebereinstimmung zwischen zwei solchen Gefährtenbestehen konnte. In der That, der große Mann wurde zuweilenzu Anfällen von Leidenschaft gereizt, in denen er Dinge sagte,