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Der nützlichen Hauss- und Veld-Schule erster Theil, in welchem ausführlich enthalten, wie man ein Land-Feld-Guth und Meyerey mit aller Zugehöre ... mit Nutzen anordnen solle : worbey dann auch zugleich eine zur Hausshaltung auf dem Lande nützliche Hauss-Artzney für Menschen und Viehe, samt allerhand raren und vorträglichen Hauss-Künsten, mit sonderbarem Fleiss colligirt ... / und nunmehr mit dem lang-verlangten zweyten Theil, samt darzu gehörigen Figuren und einem vollständigen Register an den Tag gegeben durch Georg Andream Böckler
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Claſt XLI. Von der Hauß⸗Apotheckk. 1127

Nota. Eo man die Aſche ſchoͤn weiß gebrannt/ ſo wird das Salt auchſchoͤn weiß. vnUs.

Dieſes Wermuth Saltz iſt zu vielen Dingen in der Artzney ein vortreffli-ches Mittel/ inſonderheit dienet daſſelbige

1. In der Peſt. Dafern ein Menſch von derſelbigen eingenommen/ſo giebt man ihme 1. Quintlein von dieſem Saltz/ in Cardobenedicten-Waſſer vermiſcht/ und laͤſſet ihn darauff ſchwitzen.

2. Iſt gut in der Waſſerſucht. Dem Patienten im Anfang dieſerKranckheit mit Gundelreben⸗Safft oder Holderbluͤhe⸗Waſſer eingeben.Man ſolle aber zuvor purgieren.

3. Befoͤrdert den Weibern jhre Zeit. Wann ſie darvon mit Po-ley⸗Waſſer und rothen Veyfuß⸗Syrup einnehmen.

5 Tamarißken⸗Saltz.

Wird/ wie aller andern Kraͤuter⸗und Wurtzeln Saltz/ gleich vorigen/ ge-macht/ und jedes nach ſeiner Krafft und Wuͤrckung in der Artzney gebraucht.Erachten alſo unnoͤthig zu ſeyn/ weitlaͤufftiger darvon zu ſchreiben. Wen-den uns demnach ferner anzudeuten

XI. Von etlichen Extracten.

1. Ein Extract, fuͤr Engigkeit der Bruſt/ Fluͤß/unnd kurtzen Athem.Man nimmt Majoran⸗Blaͤtlein/ 1. Theil.Gundelreben.Iſopen/ jedes 2. Theil.Thut alles in ein Glaß/ ſo oben eng/ darzu ein Stuͤck weiſſen Candel⸗Zucker/gitſſet den beſten Brandtenwein darauf/ alſo daß derſelbige vier quer Fingerhoch druͤber gehe. Bindet es fleißig zu/ laͤſſets eine Zeitlang ſtehen biß daßder bemeldte Wein die Krafft aus dem Kraut gezogen/ und ſo gruͤn wie einSmaragd worden.Uſus. b

Nachdeme man nun vermerckt/ daß die Fluͤſſe vom Haupt in den Halsfallen/ ſo trinckt man darvon ein klein Loͤffelvoll. Wann es zu ſtarck/ ſothut man ein wenig Zucker darein.

Nota. Dieſes ſolle man nicht zu offt brauchen/ dann ſonſten verurſachtes mehr Fluͤſſe/ ſonderlich bey den jenigen/ ſo nicht diat Gen.2⸗ Ein