Clafl. XLI. Von der Hauß⸗Apotheck. 1143Zimmet/ 2. Quint.Muſcat⸗Nuͤſſe/ ſo ſafftig und friſch ſeyn ſollen/ ij.Hirſch⸗Creutzlein/ ij.Alles neu gepuͤlvert mit tin wenig Honig vermiſchet/ darunter 10. Blaͤtlein gutgeſchlagen Gold. Von dieſer Maſſa nimmt man ſo roß als eine halbe Boh-nen formiret eine oder zwey Pillen daraus/ verwahret die Maſſa in einemſaubern Glaß. Uſus.Von dieſen Pillen nimmt man eine oder zwey des Morgens nuͤchtern inBeeh laͤſſet ſie darinnen zerſchmeltzen/ hernach des Abends auchjeder ein..
XIII. Purgier⸗Saͤcklein/ und purgierende Sachen.1. Ein gutes Laxier⸗Saͤcklein/ fuͤr die Engigkeitund Verſchleimung der Bruſt.
Man nimmt der beſten Mann⸗/ 3. Loth.
præparirten Lerchenſchwamm/ 1. Loth.
wilden Saffran⸗Saamen/ außgeſchaͤlet/**Loth.
Roßmarin⸗Bluͤhe/ jedes 1. Quint.
Zimmet.
Bibernellenwurtz.
wol⸗riechende Viol⸗Wurtz.
Alantwurtz/ jedes 1⅛. Oint.
Ferner Salbey.
Cardobenedictenkraut.
weiſſen Andorn.
Iſop/ jedes ſo viel man zwiſchen 3. Fingern faſſen kan.Alles klein zerſchnitten/ und in ein ſauber leinenes Saͤcklein gethan/ hernachin einem ſaubern Geſchirr ein Maaß guten alten Wein daruͤber geſchuͤttet/ ei-nen Tag und Nacht daruͤber ſtehen laſſen.
b Uſus.Von dieſem trincket man dis Mittags und Abends den erſten Trunck beydem Eſſen/ jederzeit ein gutes Glaß voll.
2. Ein Purgier⸗Saͤcklein/ zur ſchwachen Leber.
Man nimmi Wegwart⸗Wurtzel/1. Loth. kleine Roſinlein 3. Loth.Schwalbenwurtzel/ ʒ Loth. Rhabarbara/ Rumne. 1