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29 (1843) Paris im Jahre 1806 : Vermischte Schriften aus C.J. Weber's Nachlass ; mit Uebersetzung der aus fremden Sprachen angezogenen Stellen vermehrt / [Carl Julius Weber]
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war ihm aber zu weil und dieBouteille ü 3fl. zu theuer,und ich glaubte ihm eine Ehre damit zu erweisen! Inder Post war er gegen die kranke Postmeisterin sehr grob,weil der Wagen so spat abging; er sprach vom Ver-klag e n ') »quil pourrait agil - en maitreAgissez-en, je vous aurai des obligations Weiter fragte ermich: »tzuaud eroyez - veus, que uous dinerons?",,LK bieu, »ous souperons ete." Er ward wild undsagte mir:Vous me traitcz en paysan, (Sie behan-deln mich wie einen Bauern) endigte aber damit, daß ermich einen Farceur nannte. Der Nicrensteiner, von demich eine Provision mit mir genommen hatte, wirkte...Uebrigens war dieser Herr sehr furchtsam und bei jedemSchwanken des Wagens schriee und fluchte er. Nachtsweckte er mich gar aus dem Schlafe und verlangte,2 ) que ceux qui entendent lallemaud parlent au postillo».Ich ward hitzig und sagte ihm: 1 2 3 )Monsieur, vous etesbieu grösster'. Nun ward der Teufel los, er schimpfteüber Deutsche, ich blieb bei dem grossier und ließ ihntoben und schlief. Hierauf zeigte er sich empfindlich.und sprach den ganzen Tag nicht mehr mit mir, gab mirjedoch wieder gute Worte und ward höflicher gegen mich,und erreichten wir unter Regen und Schnee Metz.Die Wege sind abscheulich, sobald man Oggersheim imRücken hat. Die Unzufriedenheit der armen Ueberrhei-ner ist auf einen hohen Grad gestiegen und dabei vermeh-ren sich noch die Abgaben!

In Türkheim fängt Gehölz an, meist Nadelholz;

1) Anmerk. Er könne hier befehlen Thun Sie das, ichwerde Ihnen dafür verbunden seyn - Wann glauben Sie, daßwir zu Mittag speisen werden? - Je nun, wir speisen alsdannzu Abend.

2) Daß diejenige», welche deutsch verstünden, mit dem Postillon

sprechen sollten . '

3) Mein Herr, Sie sind ein. grober Flegel! .