28
lauf gefegt werden: so sind es die Sons, 10 bis 20 und30 Sous-Stücke, die OFrankenthaler und die Louis, aberdie Napoleons zirkuliren nicht, weil man darauf verliert,indem die Differenz zwischen Frank und Livre, welche etwa3 Pfennige beträgt, im Handel und Wandel nicht beobach-tet wird.
Freitag, den U5, April.
AuS den ZeitungSbläitern ersah ich heute, daß noch2 neue Theater — nouvsaux Troubadours auf dem Bou-levard du Temple errichtet worden sind. Sonach gibt esnunmehr 22 Theater in Paris! Auch wohlfeile Restau-rants fand ich angezeigt, wo man für 30 Sous flott dini-rcn kann; es ist dieß bei Ouilliot, ruo nouvo Dopollotior,Xr. 3-, *) eil face de l’Opera; on a potage, bouilli, eu-Iree, röti, entremet, desert, du pain, uue demi-bout. devin ou une bouteille de bierre et on est servi eil cou-vert d’argent et linge blaue.
Nachdem ich die prachtvolle Halle au ble mit ihrenunermeßlichen Frucht-Vvrräthen und die Statuen in denDuilerien betrachtet hatte: durchstreifte ich die neue StraßeRivoli mit den projektirteo Seitenstraßen: nie des Py-ramides, — Castiglione, — Montabor, — was ist dochder seltenen Thatkraft des Mannes — Einzig in seiner Art— nicht Alles möglich?
Hr. A... wollte mich in die Ecole d’Architectureeinführen und mir De lVoirs französische Alterthümer zei-gen. Ich wollte mir hiezu den um den Preis von 3Fran-
*) Gegenüber von der Oper: mau hat Suppe, Ruidfleisch, Bor-epen, Braten, Zugemüse, Nachtisch, Brod, Vo Flasche Wein oderi ganze Flasche Bier und ist mit Silberbesteck und auf reiner Lein-wand bedient
V*"