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Akte, sodann der Vorhof mit den Pyramiden, die Opfer,f die Anbetung der Königin der Nacht in einem düsteren
j Tempel, die Katakomben, und endlich der hellstrahlendeSonnentempel.
Heute erzählte mir Jemand von einem Schauspieler{ Chenard, der in der Revolution Alles mitmachte,weil man mußte, aber dennoch im Jakobiner-Club bj als Rvyalist deuuncirt wurde. Er eilte entschlossen hin,bestieg die Tribüne und sprach: „Bürger, ich bin alsRoyallst angeklagt; ja, Brüdcr, das bin ich auch, undnoch — mehr, ich bin Prinz, König, Kaiser, Alles,was man will, denn ich bin — Comödiant! — Allesklatschte und die Anklage ward niedergeschlagen.
N... soll nicht gleichgültig gegen die Reize der schö-nen, berühmten Mlle Georges seyn — ain$i conmieiious autres ... Ich kam an einer EcoJe d’Equitationvorbei, und las, nächst Tanz-Musik im Palazzo CaserrtaAnzeigen von nachstehenden Theatern, die sich mit physika-lischen, mechanischen und optischen Belustigungen abgeben:
Theätre llranographique de Mr. Charles, rue Vil-ledote , Nr. 4 ;
Theätre de la Nouveaute par Olivier, rue Grenelle >
Soirees recreatives de Mr. Garnerin, rue de laLoi, Nr. 10.;
Theätre pittoresque et mecanique;
Cabinet de Physique et de Phautasmagorie parMr. Le Breton, rue Bonaparte pres de petits Augus-tins; Mittwoch, Freitag, Sonntag, 7 —10 Abends, 1 Fr.50 Cent. das Parterre. Um 10 Uhr kam ich unangefoch-ten nach Hause.