45
zahmen Thiere sind zunächst den Wohnungen der Profes-soren. den Treibhäusern, dem Amphitheater rc., die wil-den Thiere dagegen näher am Eingänge von der Brücked’Austerliz her. Zuerst besichtigte ich die Sckaafe; Alles— Thiere, wie in der Arche Noahs, Paar und Paar, inschönen Zwingern. Beliers et l)rebis Merinos provenantdu troupeau de l’Ecole d’Alfort, — Merinos en expe-rience , — Angora-^it^tn — Moutons ä large queue,4 Bouquetins de 8. Bernard; nie hatte ich noch Stein-böcke weder lebendig, »och ausgestopft gesehen, nur einigeungeheure Hörner von Stcinböcken waren mir zu Gesichtgekommen, da die Racc immer seltener wird, weßbalb esmich doppelt freute, hier schöne Ercmpkarc, wie sie leibenund leben und — springen, vor Augen zu haben, umhüpftvon schlanken Jungen. Noch gibt es alle Arten von Roth-wild , Dammwild, auch bcngckische Hirsche, — bufflcsd’Italie - Zehre donnee par 8. M. I’Imperatrice; auchvon diesem schönen Thiere mit schwarzbraunen, äußerst re-gelmäßigen Streifen, das ich noch nie lebend gesehen hatte,wurde ich freudig überrascht. Ferner sahe ich 6 Kameele,darunter 2 asiatische von schwarzbrauner Farbe und 4 ge-ringere, weißgelbe. Man benutzt sie, spannr sie ein undläßt Wasserräder durch sie treiben; während der Arbeitsind ihnen die Augen verbunden.
Eine Menge zahme» Geflügels bemerkte ich in 2 Bas-sins, Gänse, Enten, Hühner aller Art.
Ein herrlicher, großer Elephant, kürzlich vom Haagerkauft, befand sich wohlauf, aber sein Kamerad ist gestor-ben. Besonders aber fesselte meine Aufmerksamkeit eintinou vom Cap, ein — wie ich gestehe — mir ganz un-bekanntes und eben so sonderbares Thier, das den Kopfeines Stieres, Leib, Schweif und Mähne eines Pferdeshat, und eine ganz neue Erscheinung in Europa ist, jedocheinen widrigen Anblick gewährt. Es ist sedr gut, daß derName immer angeschrieben steht, denn die Pariser sindnoch schlechtere Naturhistorikcr, als ich. Ueberhaupt nimmt