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DaS, wie man vermuthet, von Marmontel entwor-fene Epitaphium ist rührend einfach in lateinischer Sprachegegeben und lautet also:
Hie
Sub eodem Marmore jaceutHujus MonasteriiConditor , Petrus Abaelardus,
Et Abbatissa prima, HeloisaOlim studiiSj iugenio, amore, infaustisnuptiis et peenitentia
Nunc seterna, quod speramus, felicitateConjuncti!
Hier
liege» unter demselben Steinedieses KlostersGründer, Percr Abalard,und
Erste Aebtissin, Hcloise.
Vormals durch Studien, Geist, Liebe, unseligeHochzeit und Buße
Nun, wie wir hoffen, durch ewige Glückseligkeitgeeint!
Vom XIH Saec. fiel mir Nichts auf; aus dem XIV. StatuenCarls V. und seiner Gattin; aus dem XV. 8aee.das Mädchen von Orleans; wenn die Büste ihr ähn-lich ist, so war Jeaune d’Arc sehr schön. AuS dem XVI.8aee. finden sich Monumente vor von Phil. de Commi-iies, — Louis XII. und seine Gemahlin, — GroßmeisterVilliers d’Adam, vorzüglich aber das Grab Franz des I-,welches das Hauptstück der ganzen Sammlung, in Hin-sicht der Pracht und des Kunst-Aufwandes, ist.
Noch verdient Beachtung: das Monument der Mout-morency, eine Fußstatue von Henri IV., — Albert Gondi,— die Büste von Rabelais, — das reiche Mausoleum derDiane de Poitiers, so wie die Dianen - Gruppe im Gar-ten, Nro. 467. — l’Höpital, Monument, —Villcroy, —
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