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29 (1843) Paris im Jahre 1806 : Vermischte Schriften aus C.J. Weber's Nachlass ; mit Uebersetzung der aus fremden Sprachen angezogenen Stellen vermehrt / [Carl Julius Weber]
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wo nur immer das Feld ein Ende hatte : und dieß ist dieUrsache, warum die Meilen um Paris herum so Fiirjsind. Wie sie aber einige Tage lang mir ihren Dirnenweiter zogen, da ging den armen Teufeln bald das Oekaus in der Lampe, da bockten sie nicht mehr so oft, undwaren es zufrieden, (nämlich die Burschen meine ich, nichtdie Dirnen,) wenn es ein einziges trauriges Mal im Tagegeschah, und daher kommt es, daß die Meilen in Um-taguc, Languedoc, in Deutschland und in anderen Län-dern so groß und so lang sind. Andere geben andere Ur-sachen an; aber diese scheint mir die beste. Du hastRecht, sagte Pantagruel.

Dann ging ich in's Palais Royal und bei Parthenopezu Tische. Jeden Tag gibt's hier frische Blumen imSpeiscsaal; die Wirthin, da ich zu frühe kam, es warerst 2'k Uhr, zeigte mir die Gramem, am Fenster, dieals Aeronüute eine gewisse Berühmtheit hat. Ich mußdoch ihre Soiree« recreativcs, nie de la Loi, Nro. (0-pres le Tlieätre francais einmal besuchen. Sie kosten 5und 3 Fr. Das Theätre pittoresque et mecanique deMr, Pierre, rue de la Fontaine, ist das, was ich erstkürzlich in Wien, als Optique, ohne Marktschreierei sehrgut gesehen habe. Er stellt gegenwärtig vor: 1) Le pointdu jour; 2) Pont deS. Cloud; 3) Morfontaine; 4) Portde Malthe; 5) Chateau de Pilnitz; 6) Grand CanaldAmsterdam; 7) Coucher du soleil; 8) Tempete. 1. 7. 8.habe ich in Wien, 2, 5. 6. in uatura gesehen.

Nach meinem permis de sezour bin ich auf das Uep.de la Seine, die Comrauues de Sevres, Meudon und8. Cloud confinirt. Als ich nach Versailles ging, war ichliona ßde über die Gränze in's Dep. tiv In Leine-et-Oisegekommen, und werde Morgen mala fide nach Mont-mvrcncy zu dem Schatten Rouffeau's wallfahrten.

Ucbrigeus sind die Polizei-Anstalten trefflich und diePolizei-Commiffarc, deren es in jedem Distrikte 2 3gibt, nehmen ihre Maßregeln vortrefflich, ohne das Publi-