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29 (1843) Paris im Jahre 1806 : Vermischte Schriften aus C.J. Weber's Nachlass ; mit Uebersetzung der aus fremden Sprachen angezogenen Stellen vermehrt / [Carl Julius Weber]
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Bewegung allein von der Hofmann'schen Landkarte un-terschieden war, wo ich's lernte, wie es sich mit den Mond-flecken und der Attraction verhalte; damit verband erfeierliche Prvtestativnen, daß er die Religion respcctire,das Wunder Josua's: «tu sol! gar nicht angreife rc., dasAlles vermuthlich, weil College Lalandc ein berühmterAtheist ist, uo8 pomma iiatamus... dann sprach er vonden drei neuen Planeten (er nannte oder kannte viel-leicht unsern Bode nicht) von dem Thierkreise und denSternbildern, von den Kometen, bemerkte, daß man keineFurcht davor haben solle, da sie wahrscheinlich Alimenteder Sonne seyen. Alles, was er vorbrachte, war be-kannt genug, aber seine Zuhörer riefen dennoch?: Ah, quildemontre bien! cest cependant bien abstrait!Das Theater ist blau, mit Gold ausgeschlagen, und trägtdie Inschrift: ')llloria in excelsis Dco! Etwas lernteich doch: der Uranus heißt bei den Franzosen Herschclder bescheidene Herschcl nannte ihn Georg, und dann dasExperiment an einer Kugel, die durch die Rotation orange-förmig wird, folglich hat es mit den Himmelskörpern die-selbe Bewandkniß. Am Ende kam die Reihe an lafemme invisible, die einst so viel Aufsehen machte, wahr-scheinlich ist es ein verstecktes Kind, es antwortete aufgleichgültige Fragen, z. B. wie ist diese Dame gekleidet?aber auf die Frage: 2 )Quest-ce q Ue la vertu? erfolgtekeine Antwort; auf die Frage des EigenthümerS endlich:3 ) Cest quelque chose de bien grand.

Von dem Theater von 811 Uhr ging ich in den Stra-ßen Helvetius und Grammont spazieren. Das Federballen-fpiel ist sehr allgemein in den Straßen. Im Nachhause-gehen glaubte ich zu irren, und sahe mich an einer Ecke

r) Ehre sey Gott in der Höhe!2) Was ist die Tugend?

i) Sie ist etwas sehr Großes.