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29 (1843) Paris im Jahre 1806 : Vermischte Schriften aus C.J. Weber's Nachlass ; mit Uebersetzung der aus fremden Sprachen angezogenen Stellen vermehrt / [Carl Julius Weber]
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um, unb gleich war eine Dirne bei der Hand: l )Est-cemoi que vous attendez, Monsieur? Ohne Antwort kommtma» am besten durch! Nun sind mir noch von allenSpektakeln, die nicht eigentliche Theater sind, die Soireesrecreatives de M. Garnerin übrig, alsdann Clöture fürimmer; ich werde bloß das Theatre francais dreimal unddie Oper einmal die Woche besuche».

Moniag, de» 12 . Mai.

In der Absicht, Vaugirard, Jssy, Meudon und Belle-vuc henre zu besuchen, ging ich nach dem Gase Chartres,palais royal, ich las hier die officielle Anzeige des Mini-sters des Innern an die Kanslcnte, die ihre Kunstproduktezu den großen Festen bringen sollten, daß solche bis zu EndeJunis verschoben seyen. Ferner kam die Anzeige von demTode eines Alten zu Lilie, Dcp. Dvrdogne, der im 109. Lebens-Jadre von Castanicn und Maiskuchen lebte, nie krankund nie aus seiner Hütte gekommen war. Von Schwedenheißt es: ^Inoroyable, si quelque chose pouvait pa-railre extraordinaire venant de la Suede. Die gel-ben Sirohhüte ä grand bord mit Rosen- oder Lilla-Bandoder Blumen heißen ü la Pamela; Mannspersonen trugennie st nur vier seidene Knöpfe vornen. Ich erkundigtemich bei Geldwechslern nach den neuen Gold-Münzen a10 und 20 Fr. 3 ) ,,aux armes de lEmpire. ' 5 ) ,,ll nen

0 Äin ich's etwa, auf die Sie warten, mein Herr?

2 ) Unglaublich, wenn irgend Etwas, das von Schwede» kommt,außerordentlich erscheinen könnte.

3) Mit kaiserlichem Wappengepräge.

4) ES gibt keine, mein Herr!