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existe pas, Monsieur,“ sagte mir der Erste. ') Maispeut-etre qu’il y eu a et qu’ils ne circulent pas encore.
2 ) 11 n’y a pas dc peut-etre, je vous dis qu’il ii’en existepas! Dieß erwiederte ein grober Franzose; ich ging nochz» zwei andern auf meinem Wege; sie gaben mir Aus-kunft, daß es keine gäbe und sie darum wissen mußten,und daß ein Arrete da seyn mußte. Ich ging mit demgewöhnlichen: „Pardon, Monsieur!“ und sie entließen michmit dem gleichfalls gewöhnlichen: „II n'y a pas du malä cela.“ — Ich ging bis 10 Uhr im Garten des Luxem-burg umher; allerwarts wird auch hier verschönert, dieTreppe, wo mau zum Senat geht, (zum Directorium ehe-mals), ist göttlich; man sieht sie im Saal Vernct, sie istmit Teppichen belegt, »nd mit Statuen neuerer Franzose»in Nischen geziert, (vorzüglich Generale und Redner.) DerGarten ist durch den der Karthänser sehr vergrößert wor-den. Diese Karthänser hatten sich hier nach und nach zueinem irdischen Paradiese vcrholfen. Mit acht Zellen fingensie an und hatten am Ende ein palastähnliches Kloster undeinen fürstlich großen und schönen Garten innc. DurchFasten und Beten haben sie das Wenigste davon bekommen,desto mehr aber durch Betteln, denn sie schickten ihreFratres immer anf's Tcrminircn.
Es gibt hier auch eine Menge Marmorstatucn, dar-unter Marsias von Apollo geschunden, Venus, caresseepar l’Amour; vorzüglich aber ist die geschmackvolle 6rotte dcMedicis mit der Najade, die aus dem Bade kommt, inder Mitte. — Ich betrachtete von 10—12 Uhr, wie eSscheint, zum letztenmal, den dasigen Schatz der Kunst;Raphael, heil. Familie, ist Nro. 1., und wahrlich sieverdient Nro. 1. zu seyn; man sieht sich an ihr so wenigsatt als an Viens Einsiedler; letzterer verdankt seine >
1) Vielleicht gibt es doch, aber sie sind noch nicht im Umlauf.
2) Es ist hier kein Vielleicht am Platze; ich sage Ihnen ein-mal, es gib! keine!