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nur so schwach aufzunehmen vermögen; wie gibt eruns nicht Muth und Wonne! Und sie — besitzt —sie ist diese Seele selbst; hat in ihrem eigenenWesen, was so unbegreiflich entzückt: den Quell unddie Fülle aller dieser Schönheit und Größe! —- Werwollte nicht Sylli seyn; gäbe nicht alles hin für dieUnabhängigkeit dieses hohen Selbstgenusses, für diehelle Wonne, göttlich zu lieben, die allein aussolchem Reichthum überfließen kann! Glückliche, glück-liche Sylli! . . .
C l ä r ch e n.
Meine Schwester ist abgerufen worden, und ich,liebste Sylli, bin nicht im Stande fortzufahren. MeinBlick ist schon wieder getrübt. Jenes Wehklagen,wovon ich erst sagte, daß ich es so hell aus DeinerBrust hervorgehen hörte, dringt von neuem in meinDhr; und kein Jubel wird es übertäuben. Du kennstdas an mir, daß ich nicht leicht in einem Gefühle michso ganz verliere, von einer Vorstellung so ganz befan-gen werde, daß ich nun weiter nichts sähe, noch wüßte.Wahr — Du hast den Himmel in Dir selbst; undwer wird Dich nicht deswegen selig preisen? Aber auch