Band 
Erster Band.
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XVIII.

Sylli an Amalia. (*)

Den lyten März.

§iebe! Treue ! — Ich hatte manches Dir vielleichtzu sagen; aber — nicht können, oder nicht mögen?— ich weiß selbst nicht. Ich zeichnete heute früh aneinem Auge; unterdessen schrieb ich Dir viel in mei-nem Sinn. Auch so unten während dem Mittagsessen.Dennoch kommt schwerlich etwas davon auf diesesBlatt. Ich störte wohl die meisten damit, wenn ichvon mir selbst redete, hie und da bedeuten wollte.Was daraus werden wird, verstehe ich selbst nochnicht; aber, liebe Frau, ich bin in sehr geschäftigemWesen; es kommt vieles vor in meiner Einsamkeit,was mich in meinem Inneren recht emsig seyn läßt.Auch geschieht es, daß ich die freyesten Augenblicke ge-nieße: aber die sind so einzeln, so getrennt . . . Ach,liebe Frau, das schwindet! Ich sehe hin, und allesdreht vor meinen Augen. Wie ist mir? — O liebe!Frage Du nicht; laß mich allein das fragen: Wie ist

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