Band 
Erster Band.
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mir? — Aber das glaube, daß Deine Sylli durch-kommt, es wird besser mit ihr. Auch Clerdon wirdDirs sagen. Darum sey getrost, und ruhig, undstille.

Seit Montag ist die S — hier, und es schicktsich zwischen uns beyden. Ihr würdet doch EureFreude daran haben, wenn Ihr sähet, wie ich in Ue-bung komme, mit einer wirklich leichten Munterkeitallerhand Leute zu unterhalten und mich ihnen anzu-passen. In der That habe ich es hierin schon weit ge-bracht. Nur muß ich mich nicht zu lange anstrengenwollen. An meiner Einsamkeit hange ich mit Leiden-schaft. Den vertrautesten Zutritt bey mir hat seit ei-niger Zeit Montaigne. Ich lebe mit ihm, wie miteinem Lebendigen. Der Mann ist mir so recht; erstillt mein Gemüth, indem er mich Verträglichkeitlehrt. Die versteht er so gut; und die soll auch in mirwunderbar aufkommen. Nur daß ich für dies Gutenicht ein Besseres daran gebe, und mich an mir selbstverkürze: davor will ich mich hüten! Ja wohl!

Wie danke ich Dir genug, Du liebe, für diefortgesetzte große Wohlthat Deiner Briefe? Dein jüng-