ster (*) — wie er mich erquickt hat! Du weißt soganz, was mir dient, was ich bedarf. So wie Dunur von weitem die Hand nach mir ausstreckst, fühleich mich schon aufgerichtet! Und was hast Du nichtalles von jeher mir gethan? Gibt es eine Liebe, diemir nicht durch Dich erwiesen, dargethan wäredurch Dich? Und was habe ich nicht an diesen Erinne-rungen allein? Wären meine Empfindungen freyerals sie es gegenwärtig sind, dann könnte ich mich derLiebe, die ich zu Dir habe, noch besser freuen! DuList so wahrhaft gut!
Und, liebe Amalia, Du bist auch glücklich!Erst vor einer Stunde stimmte Montaigne mir dar-in noch bey, daß Du Amalia, so wie Du bist, einzigam besten geschaffen und gebildet wurdest, um glücklichzu seyn, und andre glücklich zu machen, Darum bitteund beschwöre ich dich, daß du Dich sorgfältig erhal-ten mögest in Deinem Wesen; bleiben mögest ganz sowie Du bist, und abwehrest jede, auch die mindesteAenderung, die sich könnte an Dich machen wollen.
Den Loten März.
Ich wurde gestern auf eine sehr unangenehme
t*) Der VHte dieser Sammlung.