Band 
Erster Band.
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gend nur eine Witterung von Leben gab, kam ich mitsüßen Ahndungen hinzu, machte jedes Anliegen zu demmeinigen.

Und ich weiß noch wohl, wie ich damals öfterdachte, wenn erfolgen sollte, was nachher geschah;wenn ich den bitteren Schmerz erführe, wieder ent-behren zu müssen, was ich schon so unaussprechlichliebte: — ich hatte ihn gesehen den Engel, an michihn gedrückt, sein Kosen, sein Lächeln, seine Blickegenossen, ihn schon zum Lallen, zur Freude, zumWiederlieben aufgesaugt und gepflegt: und nun läge ervor mir da erstarrt, und ich müßte ihn ins Grab tra-gen lassen — ins finstre Grab! . .

Mir graute fürchterlich! Dennoch gelobte ich,und prägte mir es tief ein, daß, wie unsäglich auchdann mein Leiden seyn würde, ich dabey der Seligkeit,die ich genossen, nicht vergessen, und die neue reineLiebe, welche mir geworden, bis zu meinem eigenenTode segnen wollte. So versprach ich meinem Gustav,und wiederholte in den zwey Jahren, die er lebte, ihmdieß Versprechen oft und immer heiliger. — D, daßich Mutter war, und Mutter bleibe, wie könnte ichdas missen wollen ? — Liebe Amalia — der helle