licher in die Ohren gellen: Mörder! — Meuchel-mörder!
So manches Unheil, so unsäglicher Jammer al-lein in diesem Bezirk der Menschheit durch Sie ange-richtet, würde Ihnen die Nichtigkeit Ihres Systemshinlänglich blos stellen, wenn es nicht ausdrücklich er-funden wäre, Sie für dergleichen Ansichten blind zumachen. Da soll nun eine Menge herrlicher Empfin-dungen und Gefühle, welche sich anders nicht erwerbenund zusammen bringen ließen, alles Böse mit Wucherersetzen, und dieser innere Genuß alle seine Kosten auf-wiegen. Hicbey fällt mir ein, was ich Sie oft vomWissen sagen hörte. Sie verglichen den großen Hau-fen unserer Studirenden mit Leuten, die gar emsighin und her liefen, um zu suchen — was sie nichtverloren hätten. Gern belachte ich mit Ihnen dieThorheit eines solchen geschäftigen Müßiggangs, umlauter absichtlose Wisse rey ohne Wissen. Abersagen Sie mir, lieber Eduard, ist es eine bessere Sa-che um das müßige Sammeln von Empfindungen, umdas Bestreben, Empfindungen — zu empfin-den, Gefühle — zu fühlen? Findet hier nichteine viel ungereimtere Absonderung Statt, wie dort