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Auf ihn, den Schuldlosen, kam von seinen Va-tern her der Fluch und das Weh. Allen Menschenund sich selbst ein Gräuel stand er da — mit reinemHerzen! Wuth, Verzweiflung, Wahnsinn mußten,über sein Verhängniß, ihn ergreifen . . . Er beraubt,grausam, sich auf immer des Lichts; wünscht, „alle.Thore seines Lebens eben so auf immer verschließen zukönnen" . . .
Da neigen die Himmlischen sich zu ihm, ziehenihn in ihren Rath:
Gott, der ihn niederschlug, hebt ihn empor —
-Ihn lohnet Gott, der Gerechte.
Eine Majestät, wie kein Thron sie gewährt, umgibtden blinden Bettler; Scherkraft erfüllt den Geweih-ten, Apollons Gesandten, den keine Menschenhandverletzen darf. Drohend und verheißend schwebt derGötter Macht auf seinen Lippen. Aus Delphi warein Spruch, daß ihm die Eumeniden, die Allschauen-den, — Rächerinnen, Helferinnen werden sollten.Herumirrend an der frommen Antigone Hand gelangter, auf unbekanntem Pfade, in der furchtbaren Göt-tinnen Hain zu Kolynos, setzt sich, unwissend wo erwar, um auszuruhn, auf einen Stein, ruht und er-