Band 
Erster Band.
Seite
264
JPEG-Download
 

264

qukckt sich, wo sonst schaudernd jeder Fuß zurück bebt.Da er den Namen des Orts vernimmt, erhebt erfroh die Stimme:

Nun weiß ich, daß kein Ungefähr wich- führt,

Daß ich nicht ohne Gottes Hand mich Euch,

Ihr Reinen, Keuschen! nahte, selber keuschUnd nüchtern, und mich hier auf euren Sitz,

Den heiligen, kunstlosen, lagerte.

Hier war ihm das Ende seiner Wanderung, die letzteEntwickelung seines wundervollen Schicksals verheißen;hier sollte der Fluch, der ihn getroffen, sich in Heilund Segen ihm verwandeln: er war am Aiel!

Um den verbannten Laios Sohn versammeln sichnun bald Kolonos Greise, und mit König Theseus,dem edelsten der Menschen, Volk und Krieger ausAthen. Theseus, um ein unterbrochnes Opfer zu voll-enden , entfernt sich. — Es tobt in der Luft.

Gewaltig, gewaltig ertönt

Zeus Geschoß, mit des Schreckens Schall!Blitze des Himmels, o seht! flammen umher!Und wieder! —^ Was kündet uns an

Diese Stunde des Grauns? Sie stürmt

Nicht umsonst!-

Wehe! Wehe! wieder umhüllt