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Dedipus gebietet den Jungfrauen, sich mit ihren'Begleitern zu entfernen; Theseus muß ihm schwören,daß er sie beschützen will. Dieser allein darf bleiben:ein Zeuge dessen, was geschehen soll.
Mit lautem Angstgeschrey und Thranengüssen ge-hen — werden weggeführt die Töchter. Einer derBegleiter, ein Bote nach Athen, erzählt:
W.r sahn
Nach kurzer Zeit uns um; verschwunden warDer Greis! Der König stand, und schirmte mitDer Hand das Aug', und stüzte sich das Haupt,Als ob ein Schauder ihn ergriff', und erAus Fürcht nicht wagen dürft emporzuschaun.
Bald drauf erblickten wir, daß in den StaubGesenkt, mit eifrigen Gebeten erAnbetete die Erd' und Gottes Himmel. —
Durch welchen Tod er starb? — der Sterb-lichen
Verkündets, ausser Theseus, keiner Euch.
Nicht Gottes Blitzgeschoß hat ihn verbrannt.
Kein Meersturm — keiner saufte! — ihn entführt;Ein Bote Gottes hat ihn abgeholt!
Gewiß steht, wenn du dieses liesest, mit glän-zendem Angesicht, der Bote Gottes an Oedipus vordir, wie er vor mir in diesem Augenblicke steht. — Dubegehrst nicht, daß ich heute weiter schreibe. Lebe wohl.