Band 
Erster Band.
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wegen der Götzen, die, nach ihrer Meinung, zu al-len Zeiten sich darin verborgen haben. Zu wem sollenwir denn reden? Sollen wir uns an jene Priester undPropheten selbst, dort an jene Prediger auf den Dä-chern wenden? Oder nur an ihre liebe Andacht aufden Gassen? O, laßt sie reden und hören! Jene, solange bis sie ausgeredet sind; diese, bis der Hunger inihren Ohren Ekel geworden ist.

Ich wundre mich über Ehrenburg, über dich,und über mich selbst, daß wir zugleich so einig und souneinig miteinander seyn können. „Für ein Wesen„sagt Ihr, das nicht weiß woher es kommt, noch wo-„hin es geht, ist Glaube das größte Bedürfniß."Dieses fühlt Ihr jetzt mehr, starker, inniger als je-mals ; seht es jetzt weniger als jemals andre fühlen,und ruft deswegen aus: „Wer keine Religion„hat, der schaffe sich jetzt eine!"

Ja, Freunde, wenn das anginge! wenn es nureiner Ermahnung dazu bedürfte! dann könnte EuerZuruf wenigstens bei denen fruchten, welche sich in die-sen trüben Zeiten ihren Verlornen Glauben zurück wün-schen , um sich daran aufzurichten. Leider kommt Re-ligion am schwersten da wieder auf, wo ihre größte