auf etwas bezeichnetes; jeder Gebrauch muß einen vonihm selbst verschiedenen Ursprung haben; jedes Wortirgend einen Sinn. Ein ganz leeres Wort ist. einUnding; nicht einmal ein ganz leerer Schall ist mög-lich. Offenbar also entspringt die Gewalt der Worteund Zeichen jedesmal, näher oder entfernter, aus ei-nem Begriffe; ihre Kraft ist die Kraft des Begriffes.Der Begriff selbst kann seine Kraft unmittelbar nichtäußern; er muß sie einem Zeichen oder Worte anver-trauen. Ueberhaupt ist in dieser sinnlichen Welt keineWirksamkeit der Geister ohne Körper möglich; jedeSeele bedarf eines Leibes; und jeder Leib hat nothwen-dig eine gewisse Einrichtung und Gestalt, steht noth-wendig mit andern Körpern in einem mannigfaltigenZusammenhange.
Den lebendigen Faden der Verknüpfung unsererWahrnehmungen, Begriffe und Urtheile zerschneiden,heißt, wie vorhin gezeigt worden ist, unser Leben selbstzerschneiden. Daxum, wie auch der eigenthümlicheZusammenhang unserer Wahrnehmungen, Begriffeund Urtheile beschaffen seyn mag; der ganze Nachdruckdes menschlichen Instinkts ist jedesmal für die Crhal-