Band 
Erster Band.
Seite
289
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gleichen trachten, der in die Zeiten verhüllt,unwiderstehlich, die Zeiten regiert.

Unwiderstehlich sie regiert! . . . Zch mußabbrechen, liebe Ernestine, ganz abbrechen, ein Endemachen, denn ein zu weites Feld der Betrachtung er-öffnet sich hier. Aengstlich habe ich schon jeden vorher-gegangenen Absatz geschrieben, weil ich immer verkür-zen, zusammenziehen, nur weiter streben mußte, nichtsah wie ich durchkommen würde. Mehrmals habe ichdie Feder weggeworfen, und ich weiß nicht durch welcheGewalt gezwungen, sie doch immer wieder ergriffen.

Diese Winke noch.

Kein Buch besteht aus lauter Varianten, undkein Buch kann weniger blos aus Varianten, blos ausLesarten bestehen, als das Buch der Natur.

Aus unmittelbaren Eingebungen der Natur gehtalles Dichten und Trachten der Menschen hervor. Siegab ihnen lebendige Hände, und sie erfinden Maschi-nen, Werkzeuge, gleichsam todte Hände, die nunmehr als die lebendigen vermögen. Sie gab ihnenTriebe, und sie ersinnen Gesetze, die sich über die Trie-be erheben, und Angewöhnungen, Fertigkeiten, künst-liche Leidenschaften und Vorurtheile an die Stelle setzen.

I. T