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Erster Band.
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Entziehe der todten Hand die lebendige, und sie hörtauf zu wirken. Entziehe dem Gesetze, der Angewöh-nung, dem Vorurtheile das Leben, das sie von demTriebe, der sich so gestaltet hatte, nahmen, und siewerden Schatten und verschwinden. Die lebendigeHand entzieht sich einer todten, die sie nicht mehrbraucht; der Trieb dem Gesetze, das seiner veränder-ten Richtung nicht mehr gemäß ist. Selten plötzlichund auf einmal; denn die Macht der Gewohnheit istwie die Macht der Triebe, sie ist ihre todte Hand,und ist stark wie der Tod. Aber keine übergebliebeneganz leere Gewohnheit kann sich gegen aufkeimende neueSitte lange erhalten; keine todte Anstalt gegen leben-dige Angriffe bestehen.

Blicke umher, was siehst du? Lauter Gestalten,aus denen der Bildungstrieb, der sie hervorbrachte,entwichen ist. Sie bewegen sich noch, aber sie athmennicht mehr. Anderswo ist die Seele, die ehmals siebelebte, und wirkt neue Gestalten. Werden jene hoh-len Masken der Entflohenen nachjagen, sie einholen,sie wieder erobern können? Sie vermissen sie ja nichteinmal!

Mir fällt diesen Augenblick ein, daß du der Pracht-