Band 
Erster Band.
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dafür zu sagen wissen. Sie werden alsdenn geneigt,sich mit uns noch weiter eines Besseren zu besinnen;und das ist genug, ja alles mögliche. Eine einmalerworbene klare Einsicht aufzugeben, darf und sollman keinem Menschen zumuthen; wohl aber, daß ersich die Mühe nehme, seine Einsichten noch mehr zuerweitern, seine Begriffe vollständiger und überall zu-sammenhängend zu machen.

Ich weiß nicht, liebe Ernestine, ob ich den Lohnmeiner Mühe ernten, und dich und Ehrenburg zufrie-dener mit mir geschrieben haben werde. Ich will euchgern noch einmal Rede stehen, wenn ihr es verlangt.Ueber den Hauptgegenstand eurer Besorgnisse behalteich noch vieles auf dem Herzen. Einige abgebrocheneGedanken mögen hier den Beschluß machen.

Kein Mensch hat Gott je gesehen; weder Ihnselbst, noch Seine Handlungen. Unsere Bekannt-schaft mit Ihm nennen wir Religion. Sie kanndurch nichts äußerliches mit Wahrheit dargestellt wer-den. Dennoch kann sie gelehrt werden: der besserenSeele durch die bessere; nicht der thierischen; nicht wiedie mechanischen Künste dem, der auch ohne allen Geistder Erfindung ist und nur Erwerb zur Absicht hat;