dem Gesicht verlieren, sich zu verlassen scheinen, umjede einen besondern Weg einzuschlagen, so verhält essich damit ungefähr wie mit den Verschlingungen derenglischen Tänze, wo Mädchen und Jünglinge oft sichtrennen, jedes mit einem Dritten davon hüpft, aberbeyde, nach einigen Drehungen, sich allemal wiederHand in Hand treffen, beyde einerley Weg zusammenabmachen und zuletzt gegen einander über ruhig zu ste-hen kommen.
Diese Betrachtungen, mit denen ich mich je mehrund mehr durchdringe, lindern mir jede Sorge wegender Gesinnungen meiner Freunde/ und verwahren michzugleich gegen die Gefahr, ihnen je anders scheinen zuwollen, als ich bin.
Sie glauben, theuerste Freundin, meinen Bey-fall verloren zu haben; hoffen, ich werde nur keinEndurtheil über Sie fallen, wozu ich die Gründe ausden letzten Tagen Ihres hiesigen Aufenthaltes nähme.Während dieser letzten Zeit, sagen Sie, sey ich sonder-bar trocken gewesen.
Liebste Mariane, von uns beyden, wer ändertezuerst die Stimmung? von welcher Seite kam derfremde Ton, der so lange fortschallte? Und meine ant-