Band 
Erster Band.
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sihe, wo uns die Gräfin, eine junge Witwe, fürstlichbewirthete. Der Park erstreckt sich über einen ansehn-lichen Hügel, an dessen Fuße der Plöner See sich aus-breitet: grün und klar, wie der Genfer und in dieschönsten Gegenden gesenkt. Einer von Claudius Brü-dern, ein derber geistvoller Mann, ist dort Verwal-ter. Der dritte Bruder, ein Arzt und sehr guter Kopf,kam von Lühenburg zu uns. Als wir auf der Höhedes Parkes voll Entzücken rund umher schauten,wünschte sich der Verwalter, an einem gegenüberliegen-den fernen Ufer des Sees einen Berg Vesuw. Hirn!rief Claudius: nicht wahr, du stellst dir so einen feu-erspeyenden Berg wie eine Pfeife Tabak vor. Unauf-hörlich hatten sich die drey losen Leute zum Besten, zo-gen mich und meine Schwester mit ins Spiel, undmachten uns unendliche Freude. So vereint in fortge-hender Lust machten wir auch eine Fahrt nach Rastorf,einem andern Rittersitze der Gräfin ..... Clau-dius betrug sich an dem Hofe der Frau Gräfin vonRanzau, gerade wie an dem Hofe zu Japan, und er-götzte uns mit seinen sinnvollen Albernheiten über alleMaßen.

Von Aschberg ging es wie im Fluge nach Lübeck,