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wo uns Gerstenberg und die Ostsee zwey sehr schöneTage machten.
Ich blieb jetzt nur noch drey Tage an den schönenund prachtvollen Ufern der mir so lieb gewordenen El-be, wo ich die Bekanntschaft vieler merkwürdiger Men-schen gemacht, und besonders mit der ehrwürdigen Fa-milie Reimarus, nach Lessings Wunsch, mich eng be-freundet hatte.
Claudius begleitete mit seiner Rebecka uns nachHaarburg, wo wir zusammen übernachteten, und danntief bewegt von einander schieden.
Ich eilte über Zelle nach Braunschweig, wo icham dritten Tage morgens ankam, und gleich einenBoten nach Wolfenbüttel schickte. Lessing hatte sichvon selbst schon auf den Weg gemacht, und überraschteuns bey Tische in dem Hause des lieben alten Schmidt,Cschenburgs Schwiegervater, der sich zum Unterschiedevon den Schmidten mit Beynahmen, den Schmidtrour eoui-i nennt. Lessing schätzt ihn sehr. Schön ginguns der Rest des Tages hin. Beym gute Nacht gebenbat mich Lessing, ihn am folgenden Morgen in seinemAbsteigequartier zu besuchen, damit wir gewiß ungestörtblieben. Ich fand ihn sehr bewegt. Er erzählte mir