den, wie Sie wissen, alle Metalle und auch Vitriolund Schwefel gewonnen. Ich fuhr mit meiner Schwe-ster und meinen beyden Knaben hinein. Uns allenschauderte ein wenig bey dem schnurgeraden Hinunter-klettern der ersten Fahrten. Noch fürchterlicher wartiefer hinein das gewaltsame Rauschen des Wassersund der Anblick der ungeheuern Räder, die davon umge-trieben werden, und an denen dicht vorbey wir immerhin und her mußten, acht und neunzig Klafter tiefhinab. Wir wanderten in diesem unterirdischen Reichan zwey Stunden herum; doch hatten wir, wie schnellwir auch gewesen waren, in dieser Zeit noch nicht dieHälfte der Gange durchwandern können. Es ist erstaun-lich , was der Mensch durch Kunst vermag, und waser mit ihr wagen darf. Da in diesem Berge das Erzmeist durch Feuer gewonnen wird, so fanden wir einigeHöhlen so heiß. daß uns blos vom Durchgehen derSchweiß ausbrach. Die armen Leute, die nackend,nur mit einem Tüchlein um die Lenden, darin arbeite-ten, sahen aus, wie die Gerippe, und waren schwarzvon Lampendunst. Sie haben eine Art von Messer ne-ben sich liegen, womit sie sich den Schweiß abschaben,wenn er anfängt ihnen zu schwer auf den Gliedern zu liegen.
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