hen, — wie Orpheus von den Bacchantinnen umherge-trieben worden; hatte mich lange schon nach Freyheitund Stille mit der Inbrunst der höchsten Leidenschaftgesehnt. Beyde fand ich hier in vollem Maße, fandsie mit allen ihren Lieblichkeiten. Und siehe, meinezerstreuten, abgematteten Sinne waren, wie durch einWunder, auf einmal wieder gesammelt, erfrischt undgestärkt. Ja, mein Trauter, es war nicht anders,als wäre ich am Orte aller verflogenen Kräfte meinesLebens, und sie empfingen mich in himmlischen Tän-zen. Meine freundliche Wohnung, die alle Blicke je-des Lichtes einläßt, mein lieber Garten, von demwackern Louis mit spät blühenden Gewachsen der vierWelttheile voll geschmückt; Alles, alles entzückte mich,und je langer, je mehr. — Ich übersah unaufhörlichmeine Habe, und konnte sie nicht ermessen. Meinwar die ganze Welt. Selbst der Mond uud die Sonneam hohen Himmel, sie schienen auf eine so eigene Weiseauf meinen Platz, daß es mir immer mehr so vorkom-men mußte, als gehörten sie nur dazu, als waren siemein, wie der Boden da, wie die Bäume, die ich ge-pflanzt habe, und ich ließe alle andern Menschen nurvon meinem Uebrigen bescheinen. Lieber! und so ist
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