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Johann Georg Hamann.
Pempelfort bey Düsseldorf, i 8 ten Octob. 1784»Mein lieber Hamann!
^hr Brief vom sten und ssten November des vori-gen Jahrs traf mich, in der Hälfte des Decembers,auf dem Krankenbette. Ich war lange sehr übel, undlitt nachher noch mehr von dem Gedanken, daß ichmeine Geisteskräfte auf immer verloren hätte. Damir endlich von dieser Seite wieder einiger Muth zukommen anfing, starb mein dritter Sohn, der im eilf-ten Jahre, und die schönste Hoffnung meines Lebenswar. Er lag nun im Grabe und verweste, währendsein Bild voll Leben, voll Geist und Liebe mir im-mer vor der Seele stand. Meine Augen wurden nichttrocken darüber, daß sie ihn nie wieder sehen sollten.Wenn ich sage, daß sie ohne mich, daß sie für sichallein weinten, so sieht es einer Spitzfindigkeit, ei-nem Wortspiele gleich, und doch ist nichts so nackendwahr, so aus dem innersten Gefühl genommen. DieMutter des Knaben hatte sich ermüdet, geängstigt,