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nig gerührt/ daß ich die Beylage verschloß, an meineArbeit gehen wollte, mit dem Entschluß, heute dieHandschrift durchzulesen. Der Dunst meiner Amts-stube nöthigte mich, nach Hause zu gehen, und ichkonnte nicht eher aufhören, als bey dem französischenBriefe an Hemsterhuys —, den ich Trotz meinerNeugierde weder gestern noch heute anzusehen im Stan-de gewesen.
Hat Ihnen, würdigster Freund, ein guter Ge-nius das Vertrauen eingegeben? ich nehme selbiges alseine Wohlthat der Vorsehung an, die ich nicht miß-brauchen werde. Ob Ihnen so viel Nutzen davon,wie mir selbst, zufließen wird, weiß ich nicht. Kaumtrau ich mir zu, mehr als Herder zur Sache sagenzu können. Sie haben mir Wasser auf meine Mühleund Oel in meine Lampe geschenkt — und edlen Weinzur Nahrung meines blöden Magens, der an Ekelbisweilen laborirt.
Ich kam erst gegen Abend nach Hause und mußtenoch spät ein paar Zeilen an unsern ZohannesinZürich schreiben, denn es scheint, daß ich schwert-scharf den »»athletischen Moses — schärfer als